Retargeting über Werbeanzeigen, insbesondere Post-Purchase Retargeting (nach dem Erstverkauf)

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In diesem Beitrag sehen Sie mögliche Wege für Kampagnen nach dem Erstverkauf. Der Return on Ad Spend (ROAS) und somit auch die Profitabilität kann damit um ein Vielfaches höher ausfallen. Höher als bei Retargeting Kampagnen, die auf noch-nicht-Käufer abzielen.

Wie das Ganze aussehen könnte:

1) Eine Danke-Werbung (ohne erkennbare Verkaufsabsicht) nach dem Kauf.

Eine Werbeanzeige, wo die Brand (am besten der Inhaber oder die Person of Attraction) sich aufrichtig für den Kauf bedankt und fragt, ob es etwas gibt, womit man die Erfahrung verbessern könnte. So erhält man wertvolles Feedback und schafft eine Beziehung ausserhalb des Sales-Umfeld. Zudem – und ja das erstaunt – erhält man dazu als Nebeneffekt organisch oft einen überdurchschnittlichen ROAS.

2) Wertschätzungswerbung: Bedanken Sie sich in einer Werbung bei den Kunden und zeigen Sie ihnen, dass Sie sie wertschätzen. Dazu können Sie einen extra Rabatt Code offerieren. Ebenso tun es besondere Belohnungen, gratis Produkte, etc.

3) Cross Selling: «Wenn dir dieses Paar Hosen gefallen hat, wird dir das ganze Sortiment von passenden Oberteilen gefallen!». Kunden die schon ähnliche Produkte gekauft haben und damit zufrieden sind, haben keinen Grund sich nicht auch ähnliche und komplementäre Produkte anzusehen. Benutzen Sie das und geben Sie zum Beispiel Free Shipping ab einer Mindestbestellmenge dazu!

4) Value Ladder Up Selling: Bieten Sie den Kunden hochwertigere Produkte und höherpreisige Packages an, um ihnen teurere Angebote verkaufen zu können. Kunden werden nur so zu VIP’s akklimatisiert. 

5) Optimierung nach Lifetime Value: Es ist wichtig zu wissen, wie viel ein Kunde dem eCommerce Business bringt. Dazu kann man den Lifetime Value der Kunden tracken und die Werbung dementsprechend optimieren und personalisieren. 

Unsere Intention dabei ist, genau zu wissen wie viel wir ausgeben müssen, um profitabel zu wachsen.Bei Höheren Budgets und somit mehr Datenpunkten (ab ca. 75’000 – 100’000USD pro Monat) kann man mit sehr spezifischen Attributionsmodellen arbeiten: Hier wird analysiert, wie viel einzelne Werbewege tatsächlich zum Erfolg und dem ROAS beitragen. Zum Beispiel wird die Wechselwirkung der Facebook Ads mit Google Ads ausgewertet und die Werbebudgets nach Effektivität der Facebook-, Instagram- und Audience Network-Kampagnen zugewiesen.Durch diese Strategie wird ein Zyklus in Gang gesetzt, in dem Ihre Zielgruppen nach tatsächlichem Wert für Ihre Brand optimiert werden. Man findet somit die wertvollsten Zielgruppensegmente auf Facebook, Instagram & Co. und kann dort mit einem höheren ROAS die sinnvollsten Werbeplätze kaufen.Dies führt zu maximaler Skalierbarkeit.

Diese Methoden haben eins gemeinsam: Sie nehmen den Kunden als Individuum wahr. Der Kunde soll sich wertgeschätzt und gut aufgehoben fühlen. Auch wenn er Werbung konsumiert, soll dies nicht präsent in seinen Gedanken sein. Er soll nicht das Gefühl haben, dass er die Kontrolle verliert und ihm etwas verkauft wird. Werbung muss freiwillig konsumiert werden. Werbung und Content verschmelzen zu lassen (Native Advertising) ist eine gute Lösung, um den Werbeblocker in den Köpfen der Kunden nicht anspringen zu lassen. Wir nennen es auch gerne Consent Marketing.

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